Stuttgart ohne Nazis
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Zusammenleben schützen!
Ohne Nazis und Rassisten leben!

Stuttgart ohne Nazis - Aktuell:


28.1.2006

Aufmarsch von Neonazis erfolgreich gestoppt

Als großen Erfolg für die demokratischen und antifaschistischen Kräfte in Stuttgart bewertete die VVN-Bund der Antifaschisten die erfolgreichen Gegenaktionen gegen den Aufmarsch von Neofaschisten am heutigen Samstag.

"Tatsächlich konnte der Aufmarsch von ca. 200 Neofaschisten schon wenige hundert Meter nach Beginn ... gestoppt werden. ... Die friedliche und gewaltfreie Blockade der großen Zahl von Nazigegnern hat den faschistischen Aufmarsch erfolgreich gestoppt."

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28.1.2006:

Im nachfolgenden "Demo-Ticker" wurde am Nachmittag des 28.1. "live" über die Kundgebung berichtet:


Demo-Ticker
28.1.2006, 16:30

Der Nazi-Aufmarsch löst sich gerade auf.

Damit haben die Gegendemonstranten die Nazis nach wenigen Hundert Metern erfolgreich blockiert.



Demo-Ticker
28.1.2006, 15:55

Die Nazis sind zur Zeit zwischen Schöttleplatz und Marienplatz auf der Möhringer Straße "eingekeilt".



Demo-Ticker
28.1.2006, 15:15

Auf dem Marienplatz stehen mehr als 500 Gegendemonstranten bereit, um den Aufmarsch der Nazis zu blockieren.



Demo-Ticker
28.1.2006, 14:15

Die 100 bis 150 Nazis sind immer noch auf ihrem Weg.



Demo-Ticker
28.1.2006, 13:45

Etwa 2000 DemonstrantInnen sind nun vom Schlossplatz aus auf dem Weg zum Schöttleplatz.



Demo-Ticker
28.1.2006, 13:15

Mit 1500 bis 2000 TeilnehmerInnen wurde die Gegendemonstration in der Lautenschlagerstraße begonnen. Es schließt sich derzeit eine Demonstration zum Schlossplatz an.

Die Nazis hatten ihren Auftakt am Schöttleplatz, sind derzeit auf dem Weg zum Marienplatz und wollen auf dem Wilhelmplatz einen Abschluss machen.



Demo-Ticker
28.1.2006, 13:00

Etwa 500 Demonstranten haben sich inzwischen zum direkten Protest gegen die Nazis zusammengefunden.

Bisher wurden ca. 20 Nazis gesichtet, die allerdings in unverschämt provokanter Weise ihre faschistischen Symbole zur Schau tragen.



Demo-Ticker
28.1.2006, 11:00

Der antifaschistische Protest wird wie geplant stattfinden:
12:30 Uhr, Lautenschlagerstraße gegenüber Hauptbahnhof, Stuttgart.

Die Nazis haben gegen das Verbot der Stadt Stuttgart geklagt. Das Verwaltungsgericht und der Verwaltungsgerichtshof haben ihren Aufmarsch in Stuttgart erlaubt.

Unsere Kundgebung in Stuttgart steht unter dem Motto:
"Weiße Rose gegen braune Gewalt!"

Beteiligt Euch am antifaschistischen Protest!





26.1.2006, 17:30 Uhr

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat die Verbotsverfügung der Stadt gegen den Naziaufmarsch aufgehoben.

Also bleibt es dabei:

Samstag, 28. Januar, 12.30 Uhr Lautenschlagerstraße gegenüber Hauptbahnhof:

Weiße Rose gegen braune Gewalt!


26.1.2006

In der "Gemeinsamen öffentlichen Erklärung von antifaschistischen Bündnissen aus Celle, Dortmund und Karlsruhe", der wir uns angeschlossen haben, werden die Aufmärsche von Neonazis verurteilt:

"Mit ihren Parolen, Aktionen und Gewalttaten stehen die Neonazis außerhalb der demokratischen Gesellschaft und ihrer Grundwerte. Was sie fordern und tun, ist mit demokratischer Kultur nicht vereinbar. Ihre Parolen dürfen bei uns und anderswo kein Gehör finden."

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25.1.2006

Keine neuen Nachrichten aus Stuttgart.

Die Neonazis haben aber zum selben Termin wie in Stuttgart auch Demonstrationen in Dortmund und Lüneburg angemeldet. Die folgende Meldung ist auch für Stuttgart ein ermutigendes Zeichen.

Dienstag Abend:

"Soeben meldet der WDR, der Dortmunder Polizeipräsident habe den Neonaziaufmarsch vom Samstag verboten. Ein vor zwei Stunden ergangenes Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg in gleicher Sache habe ihn überzeugt. Er sei aber auch beeindruckt gewesen, von dem Druck, der auf ihn ausgeübt wurde. Die Neonazis haben telefonisch angedeutet, gerichtlich gegen das Verbot vorzugehen."

In Stuttgart bleibt es dabei:

Samstag, 28. Januar, 12.30 Uhr Lautenschlagerstraße gegenüber Hauptbahnhof:

Weiße Rose gegen braune Gewalt!


24.1.2006

Die Stadt Stuttgart hat ein Verbot gegen den angekündigten Aufmarsch der Nazis verfügt.

Die neofaschistischen Veranstalter haben dagegen Widerspruch eingelegt, der vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart verhandelt wird. Auch gegen diese Entscheidung hätten die Neofaschisten dann wiederum die Möglichkeit der Berufung bis hin zum Bundesverfassungsgericht.

Es bleibt also dabei:

Samstag, 28. Januar, 12.30 Uhr Lautenschlagerstraße gegenüber Hauptbahnhof in Stuttgart:

Weiße Rose gegen braune Gewalt!

Bitte mögliche Änderungen und aktuelle Entwicklungen weiterhin auf dieser Seite abrufen!


Reader

Auf der Seite des "Antifaschistischen Aktionsbündnisses Karlsruhe" kann man in einem "Reader" einiges an Informationen über die Nazis und ihre Drahtzieher nachlesen.

Obwohl er sich auf die Nazi-Aufmärsche am 3. Dezember in Karlsruhe und Rastatt bezieht, ist er aktuell und interessant.

» Reader zur Vorbereitung der Aktionen gegen die Nazi-Aufmärsche ...

Kaum verhüllter Aufruf zur Gewalt!

Auszug aus dem Aufruf der Neofaschisten zum Aufmarsch in Stuttgart:

"Denn ein Volk das unterdrückt wird, wehrt sich immer mit den Mitteln die ihm zur Verfügung stehen und wenn die Friedlichen wegfallen, bleiben nur die Militanten. Es ist daher eine sehr gefährliche Entwicklung, die hier von einigen Stadträten und Beamten vorangetrieben wird.

Wir wollen nicht, dass eines Tages jene Herren die das zu verantworten haben, durch Lynchjustiz zur Strecke gebracht werden, nur weil man der Ansicht ist, demokratisch zu handeln indem man die Nichtdemokraten unterdrückt! Wir Nichtdemokraten sind nämlich diejenigen, an denen sie ihre Demokratiefähigkeit beweisen müssen."




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